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Ein '''Hamburger''' (''Aussprache:'' </ref> kurz '''Burger''') ist ein weltweit verbreitetes , das aus einem speziellen , dem , besteht, das mit verschiedenen Belägen, hauptsächlich jedoch einer gegrillten Scheibe aus Rinderhackfleisch (dem ''Patty'', einer Art ), belegt wird. Oftmals dient es als warmes oder als vieler n, hält aber zunehmend Einzug in die klassische und sogar die gehobene .

Etymologie

Die genaue Entstehung des Wortes ?Hamburger? ist nicht überliefert. Sicher ist, dass die erste Silbe ?Ham? nichts mit dem englischsprachigen ?Ham? () ab, das Hamburger Einwanderer im 19. Jahrhundert einführten.

Es gibt dazu konkurrierende Theorien über den Ursprung des Hamburgers:
  • Mehrere Hypothesen gehen davon aus, dass der Name tatsächlich auf die deutsche Stadt zurückzuführen sei. Es gibt in Hamburg den traditionellen ''''. Dieses besteht aus einem (?Rundstück?) mit einer Scheibe Braten darin sowie , die darüber gegeben wird. Eine andere Variante dieses ?Hamburger Stücks? besteht aus einem Weizenbrötchen mit einer aus Beefsteak und Eigelb. Dieses Rezept, so die Hypothese, sei mit deutschen Einwanderern in die gekommen. Überdies seien Frikadellen mit Brötchen auf den Auswandererschiffen, die oft in Hamburg ablegten, eine beliebte Speise gewesen. Auf der wurden solche Hackfleischbrötchen ? noch ohne ?er?-Endung ? nachweislich als ?Hamburg? verkauft.
  • In einem US-amerikanischen von 1842 taucht der Begriff ''Hamburger Steak'' für ein Steak aus Rinderhackfleisch ( ''ground beef'', britisches Englisch ''minced meat'') auf. Das Hacksteak nannte man auch ?Steak nach Hamburger Art?, benannt nach der norddeutschen Stadt. George Motz, Autor des Werks ''Hamburger America,'' welches sich mit der Geschichte und dessen US-regionalen Varietäten befasst, stützt die These, wonach das ''hamburg steak'' erst über deutsche Einwanderer in den USA als Imbiss auf Jahrmärkten um das Brötchen ergänzt wurde.
  • Eine andere Theorie besagt hingegen, dass die Bezeichnung 1885 auf einem Jahrmarkt im nahe der ''amerikanischen'' Stadt bei im entstanden sei. Dort hatten die Menches Brothers einen Imbissstand, auf dem sie wegen eines Engpasses an Schweinebraten () mit Rindfleisch als Ersatz experimentierten. Ihre Kreation nannten sie entsprechend dem Geburtsort ''Hamburger''. Diese Theorie wird vom Staat New York offiziell mit dem Slogan ''New York?s Gift to World Cuisine, The Hamburger'' verbreitet, aber vielfach angezweifelt.
  • Eine weitere Theorie besagt, dass in den ersten Jahren der Besiedelung der USA (vor dem Aufbau der Rinderzucht) importiertes Rindfleisch (vornehmlich über den , mit gekühlt) ein Luxusgut war, das Slangwort ''Hamburg'' bezeichnete allgemein Rindfleisch gehobener Qualität; diese sollte also hervorgehoben werden.

Das englische Wort ?hamburger? kann sowohl für die verwendete Hackfleischsorte (mageres Rinderhack) als auch für das nackte Fleischgebilde ohne Brötchen und weitere Zutaten stehen. Wurde dieses Fleisch in Brot oder ein Brötchen gelegt, bezeichnete man es als ''Hamburger ''. In der Mitte des 20. Jahrhunderts wurden beide Begriffe auf ''Hamburger'' oder nur ''Burger'' verkürzt. Im Deutschen ist mit Hamburger oder Burger immer der gesamte Imbiss aus Fleisch ''und'' Brötchen gemeint, in der - war ? abgrenzend ? dafür der Begriff offiziell eingeführt worden, der sich aber nicht durchsetzte.

Geschichte

Das erste ?burgerähnliche? Gericht entstammt der und wird (auch Rougamo) genannt. Es wurde während der (etwa vor 2200 Jahren) in erfunden und ist noch heute ein beliebtes .

Den ersten Hamburger servierte wahrscheinlich 1900 als ?steak sandwich? der ?Louis? Lunch? des deutschen Einwanderers Louis (Ludwig) Lassen in fleisch (, louislunch.com</ref>

Nach Beschluss des Gesetzgebers von '' vom 10. August 2011.</ref>

Noch im Jahr 1925 landete der Hamburger bei einer Befragung nach dem Lieblingsessen in New Yorker Restaurants auf Platz 19.

1948 wurde im -Grillrestaurant in das Speedee-System eingeführt, dadurch wurde die Grundlage für den weltweiten Erfolg der mit dem Hamburger als ihrem Kernprodukt gelegt; der Hamburger wurde zu einem billigen, weltweit massenhaft konsumierten Imbiss. Die McDonald?s Deutschland GmbH startete im September 1971, am 4. Dezember 1971 eröffnete die erste deutsche in der Martin-Luther-Straße in München im Stadtteil , sie ist heute noch in Betrieb. Die erste Filiale in den wurde am 21. Dezember 1990 im sächsischen eröffnet.

Varianten

Dem Variantenreichtum der ?nach Art eines Hamburgers zubereiteten? Burger sind kaum Grenzen gesetzt. Eine der verbreitetsten Varianten ist der , ein Hamburger mit zusätzlichem Käse. Nicht mit Rindfleisch belegte Burger sind beispielsweise Chickenburger, Fischburger (wie beispielsweise der sogenannte ), bzw. Pulled-Beef-Burger oder vegetarische Varianten wie der , die meistens mit belegt werden. Seit dem August 2017 bieten verschiedene Schweizer zudem Insekten-Burger an.

Zubereitung

Die wichtigste Zutat des Hamburgers ist der Patty. Für die optimale Zubereitung ist es wichtig, frisches Rinderhackfleisch zu nutzen, denn idealerweise sollte der Burger auch (Kerntemperatur unter 60 bis 65 °C) gebraten werden können. Daher sollte man auch auf Fertigware als gefrorene Bratlinge verzichten (wie sie beispielsweise in der Fast-Food-Industrie verwendet werden). Außerdem raten dazu, relativ grob gewolftes Hack zu nehmen, mit einem Fettanteil von 15?20 %.

Beim Formen des Patties sollte nur leichter Druck ausgeübt werden, das sorgt für eine lockere Konsistenz und ein zartes Ergebnis. Keinesfalls sollte die Fleischmasse vorher durchmengt werden (beispielsweise um Gewürze unterzumischen). Das unterscheidet den Hamburger-Patty von der .

Ein Hamburger kann sowohl auf einem Grill als auch in der Pfanne optimal gegart werden. Wie auch bei Steak gilt: Je durchgegarter der Patty, desto fester und zäher wird er.

Neben dem Hamburger ist der (mit geschmolzenem ) ein Klassiker. Das Brötchen (Bun) ist in der Regel aus teig gebacken. Zu den weiteren üblichen Zutaten gehören Salatblätter, dünne Tomatenscheiben, Ketchup, Mayonnaise und Senf sowie Gewürzgurken und Zwiebeln.

Der Hamburger wird zu Unrecht als Junkfood eingeordnet. Denn neben tierischem Eiweiß liefert er je nach Zusammenstellung auch Ballaststoffe, Vitamine, Spurenelemente und Kohlehydrate und kann damit durchaus als Vollwertkost bezeichnet werden.

Lebensmittelrecht in Deutschland

Die Zusammensetzung der Fleischscheibe eines Hamburgers oder Beefburgers nach deutscher Verkehrsauffassung ist in den Leitsätzen für Fleisch und Fleischerzeugnisse des definiert. Sie darf demnach ausschließlich aus aus grob entsehntem hergestellt werden und gegebenenfalls und e enthalten. Weitere Zutaten entsprächen daher nicht den Erwartungen des Verbrauchers und müssten beim in der Kennzeichnung ausgewiesen werden. Seit 1. Dezember 2014 umfasst diese Beschreibung auch den ?Cheeseburger?, einen Hamburger mit Käse- oder Schmelzkäseauflage.

Siehe auch

Weblinks

  • , , 6. Januar 2008
  • In: ''The Business Insider'', 20. Juni 2012, Fotoserien über die Herstellung von Werbefotos für Hamburger und der Vergleich zu realen Hamburgern ( und ).

Einzelnachweise